Monat: April 2020

Vorübergehende Aufhebung der Stellenmeldepflicht infolge COVID-19 | CH

Im Rahmen der aktuellen Situation rund um COVID-19 hat der Bundesrat beschlossen, die Stellenmeldepflicht zu Gunsten inländischer Arbeitnehmenden vorübergehend ausser Kraft zu setzen. Die Stellenmeldepflicht Als Massnahme zur verbesserten Nutzung des inländischen Arbeitsmarktpotentials wurde in der Schweiz mit Wirkung ab dem 1. Juli 2018 eine Stellenmeldepflicht eingeführt. Gemäss dieser Stellenmeldepflicht müssen Arbeitgeber in Berufsarten mit einer Arbeitslosenquote von mehr als 5%, offene Stellen der öffentlichen Arbeitslosenvermittlung des Kantons melden. Ein Verzeichnis mit den Berufsarten meldepflichtiger Stellen ist online verfügbar. Die jeweilige Stelle muss für eine gewisse Zeit im Inland ausgeschrieben werden. Während den ersten fünf Arbeitstagen nach Eingang der Meldung haben zudem nur die öffentlichen Arbeitslosenvermittlungen und die dort als stellensuchend registrierten Personen Zugriff auf die Informationen zur offenen Stelle. Die entsprechenden Suchbemühungen und ihre Erfolglosigkeit müssen vom Arbeitgeber belegt werden, wenn er nach der Publikationsfrist einen ausländischen Arbeitnehmenden anstellen will und eine Arbeitsbewilligung für diesen beantragt. Vorübergehende Aufhebung Mit der Verordnung über Massnahmen im Bereich der Stellenmeldepflicht im Zusammenhang mit dem Coronavirus (COVID-19-Verordnung Stellenmeldepflicht), hat der Bundesrat nun entschieden, diese Stellenmeldepflicht vorübergehend aufzuheben. Gemäss der am 26. März 2020 in Kraft getretenen COVID-19-Verordnung Stellenmeldepflicht wurde die Stellenmeldepflicht für die Dauer von sechs Monaten aufgehoben. Unter dem Vorbehalt weiterer Änderungen entfällt damit bis am 25. September 2020 die Pflicht für Arbeitgeber, offene Stellen in meldepflichtigen Berufsarten der öffentlichen Arbeitsvermittlung mitzuteilen und diese im Inland auszuschreiben. Die öffentliche Arbeitsvermittlung muss den Arbeitgebern...

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COVID-19 – Auswirkungen auf Dienstreisen und Entsendungen | D

Die COVID-19-Pandemie stellt Unternehmen nicht zuletzt auch im Hinblick auf anstehende und bereits stattfindende Dienstreisen und Entsendungen vor große Herausforderungen. Im Folgenden möchten wir Ihnen eine Übersicht zu den aktuellen Reisebeschränkungen sowie Fragestellungen in diesem Zusammenhang zur Verfügung stellen, die Arbeitgeber beachten sollten: Aktuelle Reisebeschränkungen Das Auswärtige Amt hat wegen der COVID-19 Pandemie eine weltweite Reisewarnung bis mindestens Ende April 2020 ausgesprochen. Deutschland hat am 17.03.2020 weitreichende Reisebeschränkungen im internationalen Luft- und Seeverkehr vorerst für die Dauer von 30 Tagen angeordnet. Davon ausgenommen sind deutsche Staatsangehörige. Staatsangehörigen von EU-Staaten sowie deren Familienangehörigen und Staatsangehörigen aus Großbritannien, Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz sowie deren Familienangehörigen wird die Einreise zum Zwecke der Durchreise in den Heimatstaat gestattet. Gleiches gilt für Drittstaatsangehörige mit längerfristigem Aufenthaltsrecht (Aufenthaltstitel oder längerfristiges Visum) in einem EU-Staat und den zuvor genannten Staaten. Schließlich sind auch Diplomaten, Grenzgänger und Beschäftigte im Gesundheitswesen sowie Personen, die Waren transportieren, von der Einreisebeschränkung ausgeschlossen. Die Einreisebeschränkungen werden durch die EU-Mitgliedstaaten nach einheitlichen Kriterien innerhalb des Schengener Raums umgesetzt. An den Binnengrenzen innerhalb der EU werden wieder Grenzkontrollen durchgeführt, zahlreiche kleinere Grenzübergänge zu Österreich und zu Tschechien sind geschlossen. Reisenden, die keine triftige und dringende Gründe vorweisen können, wird die Einreise verweigert. Bei Anhaltspunkten für eine Erkrankung mit dem COVID-19 Virus im grenzüberschreitenden Verkehr nach Deutschland wird die Bundespolizei unverzüglich die örtlich zuständigen Gesundheitsbehörden für weitere Maßnahmen hinzuziehen. Zudem haben sämtliche...

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