Monat: Dezember 2020

Brexit Update | CH

Am 31. Dezember 2020 wird die im Nachgang zum Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU vereinbarte Übergangsfrist ablaufen. Sofern die EU mit dem Vereinigten Königreich nicht noch eine Verlängerung dieser Übergangsfrist vereinbart, wird im Verhältnis zwischen der Schweiz und dem Vereinigten Königreich (UK) das Freizügigkeitsabkommen ab 1. Januar 2021 keine Anwendung mehr finden (lesen Sie dazu hier mehr in unserem früheren Blogbeitrag). Neues bilaterales Abkommen über die Mobilität von Dienstleistungserbringern Im Anschluss an die Genehmigung durch den Bundesrat, haben die Schweiz und das Vereinigte Königreich das Abkommen über die Mobilität von Dienstleistungserbringern (Services Mobility Agreement, SMA) am 14. Dezember 2020 in London unterzeichnet. Es ist Teil der «Mind-the-Gap»-Strategie des Bundesrates nach dem Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU. Mit diesem Abkommen gewährleisten sich die Schweiz und das Vereinigte Königreich gegenseitig den erleichterten Marktzugang für Dienstleistungserbringer nach dem Wegfall des Freizügigkeitsabkommens nach dem 31. Dezember 2020. Das Abkommen zwischen der Schweiz und dem Vereinigten Königreich über die Mobilität von Dienstleistungserbringern regelt den gegenseitigen Zugang und den befristeten Aufenthalt von Dienstleistungserbringern, wie beispielsweise Unternehmensberatern, IT-Experten oder Ingenieuren im jeweils anderen Staat. Das Abkommen enthält ausserdem Bestimmungen zur Anerkennung beruflicher Qualifikationen. Das Abkommen über die Mobilität von Dienstleistungserbringern ist zunächst auf zwei Jahre befristet, kann aber von den Vertragsparteien mittels Vereinbarung verlängert werden. Das Abkommen wird ab 1. Januar 2021 zunächst vorläufig angewendet. Die Botschaft zur Genehmigung des Abkommens wird dem Parlament bis...

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Kontingente für Arbeitsbewilligungen 2021 | CH

Der Bundesrat hat am 25. November 2020 die Kontingente der Arbeitsbewilligungen ausländischer Arbeitnehmender für das Jahr 2021 festgelegt. Neben den bisherigen Kategorien von Kontingenten für Drittstaaten- und EU/EFTA-Angehörige wurden neue separate Kontingente für britische Staatsangehörige festgelegt. Diese separate Kategorie für britische Staatsangehörige gilt jedoch befristet für nur ein Jahr. Anhaltende Nachfrage nach ausländischen Fachkräften Unter Berücksichtigung der aktuellen Beanspruchung der Kontingente und aufgrund der anhaltenden Nachfrage nach ausländischen Fachkräften hat der Bundesrat entschieden, die Kontingente für das Jahr 2021 im bisherigen Umfang beizubehalten. Der Beschluss des Bundesrates erfolgte nach Anhörung der Kantone und Sozialpartner. Durch die Weiterführung der Kontingente auf demselben Niveau wie im Jahr 2020, soll dem derzeit besonders ausgeprägten Bedürfnis der Wirtschaft nach Kontinuität und Stabilität während der anhaltenden Corona-Krise Rechnung getragen werden. Unveränderte Kontingente für Drittstaatenangehörige Demnach können 2021 erneut bis zu 8.500 Spezialistinnen und Spezialisten sowie Fachkräfte aus Drittstaaten rekrutiert werden. Die Kontingente für Drittstaatenangehörige sind wie folgt auf die Bewilligungsarten aufgeteilt: Kurzaufenthaltsbewilligung (L-Bewilligung): 4.000 Aufenthaltsbewilligung (B-Bewilligung): 4.500 Kontingente für Dienstleistungserbringer aus der EU/EFTA Auch die Höchstzahlen für Dienstleistungserbringer aus den EU/EFTA-Staaten bleiben unverändert. Für eine Einsatzdauer bis höchstens 90 Tage gelangt nach wie vor das Meldeverfahren zur Anwendung, wovon es allerdings Ausnahmen für gewisse Berufszweige gibt. Die quartalsweise Vergabe der Kontingente wird ebenfalls beibehalten. Im Jahr 2021 werden somit 3.500 Arbeitsbewilligungen für EU/EFTA-Staatsangehörige zur Verfügung stehen, die   folgendermassen aufgeteilt sind: Kurzaufenthaltsbewilligung (L-Bewilligung): 3.000 Aufenthaltsbewilligung (B-Bewilligung): 500 Für 2021...

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COVID-19 Einreise nach Österreich | A

Seit 17. Oktober 2020 ist die Einreise nach Österreich aus einem Großteil der Länder ohne Einschränkungen möglich. Für die Einreise aus Risikogebieten gelten Test- und Quarantänepflichten. Das Bundesministerium hat mit der am 17. Oktober 2020 in Kraft getretenen COVID-19 Einreiseverordnung (COVID-19 EinreiseV) die bisher geltenden Einreisebeschränkungen geändert. Diese Verordnung gilt vorerst bis zum 31. März 2021. Einreise nach Österreich ohne Einschränkungen Die Einreise nach Österreich aus Staaten, die gemäß Anlage A[1] der COVID-19-EinreiseV als sicher eingestuft wurden, ist ohne Einschränkungen möglich. Dazu zählen folgende Staaten: Australien, Belgien (mit Ausnahme der Regionen Brüssel und Wallonien), Bulgarien (mit Ausnahme der Regionen Blagoevgrad, Burgas, Dobrich, Gabrovo, Jambol, Kardzhali, Montana, Plovdiv, Rasgrad, Shumen, Sliven, Smoljan, Sofia, Stara Zagora, Targovishte, Varna), Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich (ausgenommen die Regionen Île-de-France und Provence-Alpes-Côte d’Azur), Griechenland, Großbritannien (mit Ausnahmen der Regionen North East, East Midlands und Yorkshire and The Humber), Irland, Island, Italien, Japan, Kanada, Kroatien (nur die Regionen Brod-Posavina, Istrien, Koprivnica-Križevci, Osijek-Baranja, Šibenik-Knin, Varaždin, Zadar), Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Monaco, Neuseeland, Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal (ausgenommen Lissabon und Norte), Republik Korea, San Marino, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien (nur die Kanaren), Ungarn, Uruguay, Vatikan, Zypern. Personen, die aus den oben genannten Staaten einreisen, müssen weder einen PCR-Test noch eine 10-tägige Heimquarantäne antreten, sofern sie glaubhaft machen, dass sie sich innerhalb der letzten zehn Tage ausschließlich in einem dieser Staaten/Gebiete aufgehalten haben. Sofern sich die...

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