Update: COVID-19 und Grenzgänger | CH

Die Sonderregelung hinsichtlich der flexiblen Sozialversicherungsunterstellung wurde ursprünglich befristet bis Ende 2020 vereinbart. Nach einer ersten Verlängerung bis am 31. März 2021 wurde eine erneute Verlängerung bis 30. Juni 2021 vereinbart. Nebst Deutschland, Frankreich, Italien und Österreich wurde die flexible Anwendung der sozialversicherungsrechtlichen Unterstellungsregeln nun auch mit Liechtenstein ausdrücklich bis zum 30. Juni 2021 vereinbart. Die Konsultationsvereinbarung zwischen der Schweiz und Deutschland hinsichtlich der Steuerpflicht wurde ebenfalls bis zum 30. Juni verlängert. Wenn sich die Gesundheitssituation wieder normalisiert hat, gelten sowohl für die Sozialversicherungs- als auch für die Steuerpflicht wieder vollumfänglich die gesetzlichen Unterstellungsregeln. Sozialversicherungsunterstellung In Bezug auf Deutschland, Österreich, Frankreich und Italien wurde die flexible Anwendung der Unterstellungsregeln zunächst bis zum 31. Dezember 2020 vereinbart, inzwischen aber mehrmals bis zum 30. Juni 2021 verlängert. Mit Liechtenstein wurde die flexible Anwendung der Unterstellungsregeln nachträglich vereinbart, sie gilt aber ebenfalls bis zum 30. Juni 2021. In den Beziehungen zu den anderen Staaten gilt grundsätzlich die flexible Anwendung inzwischen ebenfalls bis zum 30. Juni 2021, unter Vorbehalt einer ausdrücklich anderslautenden Vereinbarung. Steuerpflicht im Verhältnis zwischen der Schweiz und Deutschland Die Schweiz und Deutschland haben am 11. Juni 2020 eine Konsultationsvereinbarung abgeschlossen, gemäss welcher die COVID-19-bedingte Ausnahmesituation die bisherigen Besteuerungsvorgaben nicht beeinflussen soll. Die Arbeitstage im Homeoffice gelten als Arbeitstage im Arbeitsortstaat (Schweiz) und bleiben der Schweizer Besteuerung unterstellt, sofern die Arbeitstätigkeit einzig aufgrund der COVID-19-Massnahmen nicht in der Schweiz ausgeübt wurde. Diese Konsultationsvereinbarung...

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